Artikel-Schlagworte: „o2 World Berlin“
21.5. Oabeiten, oabeiten, oabeiten ….
Was für ein geiles Wetter heute. 20°C und schönste warme Sonne. Tat echt jut nach gestern und half beim Krafttanken. Allerdings och nur am Vormittag, danach mußte Robbi ins Büro und war Meinung, daß der Bär helfen müßte. Schließlich hätt ick ja zwei Pranken, damit kann man auch die Tickets für Mannheim sortieren… Na toll!
War och keene leichte Arbeit. Aber im Endeffekt sind jetzt alle Tickets an den Fan gebracht, auch wenn noch einmal doppelt so viele Fans fahren wollten. Immer doof, Leute die die Eisbären unterstützen wollen abzulehnen. Aber morgen werden 600 heiße Eisbärenfans die QuadratArena rocken!
Wat ick heute sehr cool fand, waren die Kommentare bei Facebook. ALLE glauben an unsere Jungs. Und ick weeß, daß die auch an sich glauben. Morgen werden wir Mannheim die Party versaun. Wir sehen uns Dienstag in der o2 World!
NUR DER EHC!
11.4. Mission „Dorf 2“ – Finaaaaaalllllleeeee oooooooohhhhoooooo…………..
In Berlin noch schönstes Sonnen-Playoff-Wetter sind wir so um 11.30 Uhr an der Geschäftsstelle gestartet. Na klar wieder mit Bully-Mobil, hatte doch Robbi allen Eisbärenfans und Sträublingern gesagt, daß er die Tickets vor der Halle aus diesem verteilen wird. Im Nachhinein die klügste Entscheidung des Dienstages. Unterwegs erst Herrn P. seinen Bus überholt (der machte gerade Rast) und dann den „Warnwestenbus“. Böse Zungen in Eishockeydeutschland behaupten ja, daß dieser Bus wie ein „Geisterschiff“ auf deutschen Straßen unterwegs ist und regelmässig bei allen wichtigen und vielen unwichtigen Eishockeyspielen in diesem Land auftaucht, einfach so. Allerdings wird auch behauptet, daß der Bus öfter mal am Rand einer Autobahn, vorzugsweise auf dem Standstreifen gesichtet wurde. Was wiederum die Warnwesten, der ansonsten recht einheitlich, weinrot gekleideten Besatzung erklärt. An diesem Tag sollte der Bus aber ein gutes Karma haben und war sogar vor dem Bus von Herrn P. und Uwe in Straubing. Was wohl auch daran lag, das Herr P. sein Bus auf der Autobahn noch mal nen kurzen Richtungswechsel vollzog und gen Berlin zurückdonnerte, um das „Begleitkommando“ von Team Green zu verwirren. Die waren wohl der Meinung ab bayrischer (österreichischer) Staatsgrenze den Bus begleiten zu müssen. Man hatte wohl nen Aufkleber an der Raststätte entdeckt…….
In Straubing dann auch gleich mal richtig beschissenes Wetter mit Niesel und Regen und Niesel und Regen. Wir durften mit dem Bully-Mobil wirklich direkt neben den Kassen parken, damit unsere Fans nicht so lange suchen mußten und die Sträublinger natürlich auch nicht. Und das war auch gut so, den in diesem Regen Tickets ausgeben, Listen kontrollieren und Geld kassieren wäre echt ne Hardcorenummer geworden. So nach und nach trafen sie auch alle ein. Dem einen Straubinger konnte Robbi wohl noch eine größere Anzahl Tickets versprechen, worauf er versprach für jedes Ticket zusätzlich zwei bayrische Biere mitzubringen. Das Bully-Mobil sah danach auch aus wie ein bayrischer Spätverkauf (den es sicher in Bayern nicht gibt). War lustig. Ein bißchen Trinkgeld (54€) für den Nachwuchs kam auch zusammen, Herr P. spendet von seinem Bus och noch mal 20€, Lutz noch mal 2€ und icke runde dann auf 100€ auf. Danke Tigers-Fans! Entspannt war auch der Einlass. Bis auf 2 Trolls aus Berlin, die trotz Ansage auf den Bussen, der Meinung waren Team Green mal ne Leuchtfackel vor die Nase zu halten. Dazu gabs noch mal ein bißchen Nebel und kurzzeitig war auf dem Vorplätzchen nüscht mehr zu sehn. Als sich dann der Qualm verzog, sah man sie (nein nicht im Wäschetrog) sondern in nem grünen Kessel
. War dann auch relativ schnell klar, daß die Jungs wohl umsonst nach Niederbayern gereist waren. Naja auch in Straubing gibt’s wohl eine SKY-Bar
.
Pünktlich zum Spielbeginn im Stadion, hatte ich das Gefühl, das es noch mal ein bißchen voller, als in Spiel 2 war. Klar, die hofften hier alle auf DIE Sensation. Wir auf das Gesetz der Serie. Allerdings begannen die Hausherren auch so, wie sie vor 2 Tagen in Berlin aufgehört hatten, aber auch unsere Jungs kamen wieder besser in Tritt und es entwickelte sich ein hochspannendes Spiel. Das sollte es auch bis zum Ende bleiben. Barry Talackson glückte dann schon in Minute 5. der erste Treffer. Doch die Tigers erhöhten den Druck und kamen zu 3, 4 gefährlichen Kontern. Eine dieser Angriffsversuche nutze dann auch ausgerechnet unser Straubinger „Liebling“ Bakos zum 1:1 Ausgleich. Das die Halle das ausrastet, war zu erwarten. Mit diesem Ergebnis gings auch in die erste Drittelpause. Und es regnete immer noch…
Nach der Pause unsere Bären klar die bessere Mannschaft, nur leider sprang bei dieser Überlegenheit nichts Zählbares raus, spätestens Brust war in dieser Phase immer die Endstation. Und auch eine 5-3 Überzahl wurde nicht genutzt. Und das rächt sich ja bekanntlich häufig. So auch in diesem Fall. Nach angezeigter Strafe gegen Baxi setzten sich die Tigers in unserem Drittel fest. Felle büßte auch noch seinen Schläger ein und so fiel nach ca. einer Minute das Tor. Ick globe länger hätte der Schiri auch seinen Arm mit der angezeigten Strafe nicht mehr oben lassen können. Die Strafe entfiel zwar, aber es stand auch 2:1. Zwar erhöhten unsere Bären noch einmal die „Schlagzahl“, in diesem Drittel sprang aber nüscht mehr bei raus. Die Fans standen recht ratlos in der Pause im Regen, son bißchen wie die begossenen Pudel. Klar, es waren noch 20 Minuten und eigentlich unsere Jungs gut am Drücker. Nur Tore wollten nicht fallen. Und die Sträublinger hatten wohl ne ganz passable Statistik, was Siege nach Führung im 2. Drittel anging. Hatten!
Man sah unseren Jungs an, daß sie zwar Bock hatten nach Berlin zu fahren, aber ohne den bayrischen Anhang. Genau wie die Geschäftsstelle hatte da keener Bock auf ne zusätzliche Freitagabend Schicht. Trotz Druck der Hausherren schaffte Barry-Junge nach 5 Minuten in diesem Drittel den vielumjubelten Ausgleich und du konntest zuschauen, wie ein Teil der Anspannung aus den Gesichtern des Berliner Mobs verschwand. Danach hatten unser Jungs auch das Spiel im Griff, was allerdings in dieser Phase, sowohl auf dem Eis, als auch auf den Rängen sehr „giftig“ war. Und so kam ein Teil des Berliner Anhangs in den Genuß von mehreren Straubinger Bierduschen. Kann ick verstehen. Ist zwar nicht so schlimm das Bier wie in Nürnberg, von der Offenbarung allerdings auch Meilen entfernt. Und da se ihr Kleingeld ja schon in Spiel 2 Berlin gespendet haben, wurde jetzt der Becherpfand dem Gästeblock überlassen. Mensch, mensch, wenn wir die Bayern nich hätten – danke für Hartz 4 und den Becherpfand!
Und dann war es in der 54 Minute endlich so weit. Brusty war mal wieder mit vergeblichen Checkversuchen beschäftigt, verlor das Gleichgewicht und Darin Olver hatte keine Schwierigkeiten einzunetzen…. Ihr habt noch 6 Minuten!!!!! Die wollten die Tigers auch noch mal nutzen und hatten ein paar ganz gute Möglichkeiten. Rob Zepp hatte aber och keen Bock mehr uff Gegentore. Als die Sträublinger kurz vor Ende (Brust wollte gerade sein Tor verlassen) noch ne Strafe zogen, war es wiederum unsere 1. Reihe, die einen gescheiten Konter fuhr, den Buschi schön vollendete. Das war dann auch gleichzeitig die „Sternstunde“ von Herrn Brust – und sicher auch sein letztes Spiel für ne ganze Zeit länger. Herr Brust war nach dem Tor der Meinung, Buschi erst mal an seinem Schläger „riechen“ zu lassen und streckte unsere Nr. 26 in alter Rittermanier nieder. Ganz peinlich wurde es dann, als er zur Entscheidung der Schiris auf Matchstrafe noch in Richtung Straubing-Fans applaudierte. Ganz schlechter Sport, ganz schlechter Abgang Herr Psycho-Brust! Schade, weil das trübte so ein bißchen das Saisonende der Straubinger, die den Eisbären wirklich einen großen Kampf geliefert haben. Können wir nur hoffen, daß Buschi keine Gehirnerschütterung hat und am Sonntag wieder ufflaufen kann. Nach Spielende feierten wir unsere Mannschaft, die Straubinger ihre. Und natürlich, weil Saisonende kamen die Straubinger noch mal aus der Kabine. Großer Sport und selten im Profimannschaftssport so gesehen, feierten die Eisbärenfans auch das Straubinger Team und skandierten minutenlang „Straubing“ ……
Danach gabs noch ein paar nette Gespräche mit der Straubinger Ultrafraktion, die eine ganz Symphytische ist. Mit dem Wunsch Mannheim zu schlagen – man will na nicht gegen den Vizemeister verloren haben – und das wir gut zu Hause ankommen sollen, wurden wir in Straubing sehr nett verabschiedet.
Auf der Rückfahrt wars dunkel, Maich vom Daich war schnell. Mit Anlegebier diesmal um 6 Uhr im Bett gewesen – am nächsten Tag war ja och keen Feiertag, sondern es wartete wieder ne ganze Menge Arbeit. Allerdings die schönere von beiden Varianten. Nachher also…. Finaleeeeee ohhho, aber erst mal nur die Vorbereitung.
Hier noch ein kleines Video von nach dem Spiel. Fair!
9.4. Upps – Matchball verspielt
Ums vorweg zu nehmen – Enttäuscht waren wir alle am Ende des Tages. Und Hochmut kommt vor dem Fall, denn vielleicht waren sich Fans und Mannschaft „zu“ sicher, den Sack zu zu machen. Eigentlich sprach nichts dagegen, die beiden ersten Spiele mit 4:1 waren auch sehr überzeugend. Aber der Reihe nach.
Das die Anspannung von Spiel zu Spiel in jeder Runde steigt, brauch ich Euch nicht erzählen. Gerade wenn es dann in die
„Entscheidungsspiele“ geht. So auch am Ostermontag. Vorbereitet war eigentlich alles, mußte dadurch „erst“ gegen 11 Uhr in der o2 World sein. Ist ja am Ende der Saison auch immer eine eingespielte Routine der Abläufe. In den Playoffs fallen noch einige Saisonaufgaben weg, weil man einfach wesentlich mehr auf das sportliche fokusiert und fokusiert ist. Natürlich gehört so was wie die Fanbegrüßung von mir und meenem Kleenen in der Mainhall auch zu den Playoffs dazu. Och wenn da plötzlich erst mal ca. 800 leidlich besoffene Niederbayern stehn. Die Sträublinger haben noch mal den letzten Saisonsonderzug organisiert und waren seit 5 Uhr auf den Beinen. In die o2 World haben es aber nicht alle geschafft, 8 Jungs durften sich in der Zeit des Spieles Berlin angucken, wenn sie es denn in ihrem Zustand noch geschafft haben. Aber alles in allem bis da hin wie erwartet.
Das änderte sich zu Spielbeginn. Die Straubinger rannten im wahrsten Sinne des Wortes um ihr Leben, na klar bei ner Niederlage ist die Saison für das diesjährige Überraschungsteam der DEL zu Ende. Im 1. Drittel standen beide Torhüter im Mittelpunkt und beide hielten ihren Arbeitsplatz, teilweise mit spektakulären Paraden sauber, so das es mit 0:0 in die 1. Pause ging. Im 2. Drittel erhöhten die Niederbayern noch einmal den Druck, Zepp mußte zwischenzeitlich 5 Paraden am Stück absolvieren – der Einzige in dieser Phase mit „Normalform“. In der 34. Minute war er dann drin der Puck – nur leider im falschen Tor. Allerdings hatte sich das abgezeichnet. Kurz danach, die Eisbären in Unterzahl, schnappte sich Lolle einen Querpass und machte sich alleine auf Brust`s Tor auf den Weg. Tanz(bär)tiger Bruno (wie der es geschafft hat in Bayern zu überleben, bei diesem Namen
) holte unsere 12 von den Beinen – Penalty. Den schob Lolle auch an Brust vorbei und bei den Eisbärenfans war die Welt wieder in Ordnung – die Halle stand Kopf. Doch die Gäste machten in diesem Drittel weiter Druck. Ein Tor viel aber nicht mehr.
Auch im letzten Drittel ein ähnliches Bild, die Straubinger mit der besten Leistung in dieser Serie, konnten immer wieder gefährlich vor Rob Zepp auftauchen. Ausgerechnet als die Eisbären wieder in Überzahl spielten schnappte sich Schönberger einen sehr riskanten Pass von unserem Kapitän, spielte auf Whitecotton, der keine große Schwierigkeit hatte, daß Spielgerät hinter Zepp zu befördern. 1:2 für die Gäste – der Oberrang tobte. Unsere Bären versuchten alles, fanden aber keinen Weg mehr an einem gutaufgelegten Barry Brust vorbei. Und wie das dann so ist, schaffte Straubing noch das Empty-net-goal und damit die Sensation. Das gallische Dorf schlug das große Berlin zu Hause mit 1:2 und erzwang so Spiel 4 in dieser Serie. Für die Straubinger natürlich neben dem sportlichen Wert ein weiterer Geldsegen.
Na gut, also noch einmal nach Niederbayern fahren. Und das das ein extrem schweres Spiel werden würde, war allen klar. Die Sträublinger hatten noch mal Morgenluft gewittert, das Publikum wird sicher auch nicht so lahm sein wie beim Spiel 2 der Serie, es erwartet uns also vermutlich wirklich so was wie die „Hölle des Südens“. Aber wat mut dat mut und vielleicht war es ja auch für unser Team der „Bugschuß“ zur rechten Zeit. Och wenn die Straubinger stark aufgespielt hatten, unser Team war bisher in der Serie das läuferisch und technisch wesentlich bessere Team. Und wenn sie in Straubing wieder zum Eisbärenhockey zurückfinden, sollte die Finalteilnahme machbar sein.
In Ingolstadt kamen am Abend die Quadratestädter auch unter die Räder, es stand also in beiden Serien 2:1 für die Rekordmeister. Ganz ehrlich, dieses Finale wünsche ick mir och – wat ist fairer als den Titel „Rekordmeister“ direkt auszuspielen. Aber bis dahin ist noch ein langer Weg – 1116 km um genau zu sein
.
Zu allem Überfluß war dann im Fanbogen noch dit Bier alle – ja es gibt diese Tage….
3.4. und 4.4. Die „Zwischen“Tage
Langsam wird es Zeit das es weiter geht! Mediale „Duftmarken“ wurden genug gesetzt. Auf der einen Seite das Überraschungsteam aus der bayrischen Kleinstadt (..nur noch 6 Siege) auf der anderen Seite der Rekordmeister aus der Hauptstadt (….jedes Team was im Halbfinale steht, steht dort zurecht, es wird eine harte Serie). Straubing hat den Vizemeister vom letzten Jahr sensationell aus dem Viertelfinale „gesweept“, wie die allerdings mit Druck umgehen können haben wir schon letztes Jahr im Finale erlebt – gar nicht! Nicht desto trotz darf man diesen Gegner, mit seiner doch recht rustikalen Spielweise nicht unterschätzen. Ziehen unsere Jungs allerdings so konzentriert wie im Viertelfinale ihr Spiel durch, sollte man auch diesen Gegner schlagen. Mein Tipp für diese Serie 3:1.
In den letzten zwei Tagen hieß es auch in der Geschäftsstelle: Ticketvertteilen, nicht nur für unsere beiden Heimspiele, sondern auch für das Spiel am Ostersamstag in Straubing. Bei 500 Gästetickets die wir bekommen hatten und ca. 1000 Fans die gerne das Team in Straubing unterstützen wollten, keine leichte Aufgabe. Ob nun fair oder nicht, liegt sicher auch immer im Blickwinkel des Betrachters. Das aber auch in dieser Saison zuerst die Fans „beglückt“ wurden, die regelmäßig auswärts fahren, denken wir schon, daß das recht fair gelöst worden ist. 500 Tickets sind leider keine 1000.
Die Nachricht, daß es an beiden Heimspieltagen auch wieder die Eisbären Kids Club Suite gibt, fand ick heute am Besten. Da können die kleensten Fans gemütlich unter sich Eishockey kieken. Und wenns „langweilig“ wird für die Kleenen, könn se auch spielen. Und natürlich geh ick och vorbei mit meinem Kleenen. Wenn Ihr weitere Infos über die Kids Club Suite haben wollt schaut einfach mal unter www.eisbaeren-kids-club.de vorbei, da erfahrt ihr wie man sich für die Kids-Suite anmelden kann und wie man Mitglied im Eisbären Kids Club wird. Is ja och für die Eltern ganz jut, Kinder abgeben, selber „in Ruhe“ Eishockey kieken, Kinder abholen. Und für 10€ inkl. Eintritt, Getränke und Snack, pädagogischer Betreuung und jeder Menge Spiel- und Bastelzeug find ick dit och Recht preiswert für unsere kleensten Fans.
So nun genug, ab morgen geht’s endlich weiter und ick hoffe ja noch ne ganze Weile. Und da dit ja schon mal jut geklappt hat, auch hier noch meinen Tipp fürs 1. Spiel: 5:3.
24.3. Finale oho……
Mensch, mensch dit mit dem frühen Aufstehen nervt. Aber Segway-Meisterschaft fezt ja och. Also bei schönstem Sonnenschein um 10 Uhr uff dem Weg zum Borsigturm. Na halt dit übliche Eisbärenpromoprogramm, für mich heißt dit: Kinderbespaßen. Macht immer wieder Spaß. Konnte mich dann aber so kurz vor 16 Uhr verdrücken, immerhin spielten unsere DNLer im Welli um den Finaleinzug. Die SMSen uff dem Weg in den Welli, die mein Fahrer bekam, stimmten uns schon optimistisch. Als wir dann Anfang des 2. Drittels ankamen und den Spielstand (3:1) sahen konnten wa uns auch erst mal ganz entspannt das obligatorische Brötchen mit „Maurermarmelade“ holen. Als wann dann noch den Wimpelverkäufer beim grillen
und den Zahnarzt beim Bierausschenken trafen, war der kulinarische Rahmen gesetzt. Das was sich da auf dem Eis abspielte war schon großes Kino, die Krefelder waren gar nicht so schlecht, aber unsere Jungs überragend. Der Support der 19 Krefelder –WirdürfennichtmehrinsStadionnurnochbeimNachwuchsUltras- war immerhin angekündigt und bewegte auch unsere Fraktion sich mit jeder Menge Schwenk- und Trommelmaterial senatsbedingt in Block A zu stellen. War endlich mal wieder einem DNL-Spiel angemessener Support. Was das bei den Jungs auslösen kann zeigt auch das Ergebnis – mit 10:2 wurde den Pinguinen die fluguntauglichen Flügel ordentlich gestutzt. Die Ehrenrunden waren dann auch mehr als verdient. Eigentlich dachten die Jungs, daß sie nach der Welle vorm Block A fertig sind. Ohne Fanordner Otti. Der stellte sich in die Bandentür und zeigte einfach nur mit dem Finger aufs Eis. Nach verdutzten Blicken der DNLer warn se och brav und fuhren noch mal ne verdiente Ehrenrunde.
Danach gabs dann auch noch die letzte Party im Casino unter der Leitung von Alex. Warn bißchen wie früher, naja schon ein bißchen „älter“ alles, aber geil. Ob Acki die letzte Kümmerlingrunde geschafft hat, entzieht sich meiner Kenntnis.
Das wichtigste zum Schluß: Am Mittwoch spielen die Jungs um 19.30 Uhr im Welli gegen die DNLer aus Mannheim das 1. Finalspiel. Und die sind ein harter Gegner. Mit Eurer Unterstützung brüllt ihr die Jungs zum Sieg. Wer also nicht nach Köln fährt, MUSS in den WELLI!!!!!
23.3. Aufstehen ist fürn frühen Vogel, der mich mal kann ….
War nicht leicht heute, aber uff der Geschäftsstelle mußte noch der Heimspieltag vorbereitet werden. Haben doch am Sonntag zum 2. Mal unsere neue Kids Club Loge, freu mich riesig. Mehr dazu gibt beim Kids Club und bei den Eisbären. Ansonsten wars heute recht ruhig in der Friedrichstraße, klar Sonntag ist so gut wie ausverkauft, weiter planen können wir nicht, naja die Sonntagsvorbereitung. Ach und mit ner Band telefoniert, die könnt ick mir beim Eishockey echt jut vorstellen, mal schaun … wir haben ja hoffentlich auch Ostern noch Eis.
Danach noch uff nen Bierchen beim FASS Pokalspiel im Welli vorbeigeschaut, da wo die Weddinger hoffentlich auch nächstes Jahr spielen. 13:0 gegen die U22 aus Crimmitschau war dann zwar eher Landesliga-Eishockey (hätte bei Crimmitschau och mitspielen können ohne negativ aufzufallen), aber ganz nett. Is ja och nicht verkehrt in 4 Tagen 3 verschiedene Ligen zu schauen.
Morgen dann ja nen fetter Tag, erst bei der 1. Berliner Segway-Meisterschaft (ja,ja ick kann dit wirklich
) in den Hallen am Borsigturm und dann noch DNL-Halbfinale gegen die Junior-Pinguine…. Hoffe ick seh Euch alle um 16 Uhr im Welli!
Tag 0 – 20.3. Endlich geht’s los ……
Alle Eishockeyfans in der DEL haben eigentlich seit September auf diesen Tag gewartet. Alle? Naja, im September ja, im Januar haben sich die Baulöwen-Skorpione und Schmuck-Tiger schon an den Gedanken gewöhnen müssen, vor 3 Wochen kamen die österreichischen Provinzhauptstädter und der Pinguinverein dazu, das nach dem Winter gleich der Sommer kommt. Dann gabs ja noch die Deppenrunde, da war dann auch für die mit ziemlich vielen Vorschusslorbeeren gestarteten Hühnchen und die schwarzen Katzen Feierabend.
Mit den Haien haben wir also auch noch den letzten Vorrundengegner erwischt, wenns doof läuft spielen wir dann also 8mal gegeneinander.
Am Morgen habe ich dann vergeblich versucht den Playoffmodus Knopf zu finden, wat vermutlich auch an meinem „Kopfkino“ lag – der Steener verabschiedete sich doch gestern mit dem Spruch „Happy Playoffs“ – da kann man ja nich Ernst bleiben.
Hatte ja am Vormittag auch noch nen Job in einer Privatschule um die Ecke von Kaulsdorf. Ein Casting stand auf dem Programm. Neeee icke mußte mich nicht vorstellen, die Filmemacher sind von meinen „schauspielerischen“ Fähigkeiten so überzeugt, daß sie mich kurzerhand zum Hauptdarsteller des Films gemacht haben. Es ging darum unter den Schülern der 1.-6. Klasse eine Handvoll Kids Kids für Spezial-Drehs mit Bully zu finden. Also durfte ich mich den ganzen Tag von 18 Klassenstufen knuddeln, trösten und bespaßen lassen. Ein Großteil der Kids kannte sowohl die Eisbären, sogar einige Spieler und vor allem Bully. Hat jefezt, nächste Woche beginnen dann dir Dreharbeiten.
Hab mich dann mit Bullymobil zur o2 World chauffieren lassen, nicht ohne unterwegs noch mal an der Cosywaschfanwaschstraße vorbei- bzw. durchzufahren.
Je näher wir dann der o2 World kamen, um so mehr spürte ich diesen Kribbeln. Das was mich immer befällt wenn die 5. Jahreszeit beginnt. Wie lange sind wir dabei, gibt’s zum Schluß wieder den legendären Autokorso oder einfach nur ne kleene Autogrammstunde? Allerdings war ick mir och sehr sicher, daß wir das 1. Spiel gewinnen. 4:2 war mein Tipp.
Die Abläufe in den Playoffs sind eigentlich gar nicht so anders als in der Vorrunde. Das ändert sich natürlich auch, je weiter man in der Meisterrunde kommt. Auf jeden Fall sind die Playoffs immer die Zeit, in der alle möglichen Rituale gepflegt werden. Eishockeyspieler sind ja häufig sehr „abergläubische“ Menschen, bestimmte Rituale werden vor jedem Spiel aufs Neue zelebriert. In den POs noch ein bißchen intensiver. Die Fans stehen ihren Idolen da allerdings in keiner Weise nach. Bärte, bestimmte Treffpunkte, das gleiche Getränk, die selben Klamotten (manche haben die leider dann auch die ganze Saison angehabt), die Glücksschuhe oder –krawatte – sehr viele Fans haben Ihre eigenen Rituale entwickelt, die seit der 1. Meisterschaft, als wir im Jahre 2005 Papst wurden gepflegt und ausgebaut wurden. Siehste, eigentlich könntet Ihr mir doch mal schreiben, welche Playoff-Rituale Ihr so habt, einfach ne Mail an: bully@eisbaeren.de, die schönsten werde ich in meine Geschichten einbauen.
Unser Einlauf war auch so wie immer, Uwe legte vor, wir folgten, die Kurve war allerdings schon deutlich lauter als in den letzten Spielen. Die „Einlaufzeremonie“ lief auch so wie immer, Zepp als 1., Buschi als Letzter, abklatschen mit meenem Kleenen und runter vom Eis – Playoffs sind zum Glück och die Zeit, wo sich ausschließlich auf den Sport konzentriert wird, Ehrungen etc. fallen weg und wir haben weniger zu tun.
Unsere Bären begannen dann auch extrem konzentriert, irgendwie sah das ganze Drittel wie ein einziges Powerplay aus, selten kamen die Kölner aus ihrem Drittel. Der arme Rob im Tor tat mir richtig leid. Ich hatte schon Angst, daß er anfriert oder aus lange Weile einfach umfällt. Hatte auch kurz drüber nachgedacht zu ihm rüberzufahren um einfach nen kleenen Smaltalk zu halten, damit er nicht einschläft. Gegen das gute alte Eisbärenhockey und eine sehr fokussiert wirkende Mannschaft hatte der Hai nicht die Bohne einer Chance und glich eher einem Guppy. Einzig mit Halten, Ösen, Foulen, Haken und Kanten konnte der müde wirkende Hai unsere Eisbären daran hindern Tore zu schießen. Bester .ölner in dieser Phase und eigentlich auf das ganze Spiel: Goalie aus den Birken. Den kann unsere Nummer 10 – Trashtalkkönig Sim – scheinbar überhaupt nicht leiden, oder er hatte einfach den Plan in aus der Fassung zu bringen. Zu geil einfach die Aktion, dem Danny seinen sauber aufgehäuften Schnee an den Pfosten wieder ins Tor zu „schippen“. Selbst in der Landesliga hätte es dafür auf die Fresse gegeben. Hab ick jelacht!
Naja, Barry-Junge machte dann noch im 1. Drittel dit Tor, im 2. Gings munter weiter. Alex – the Exbear - Weiß verkürzte zwar zwischenzeitlich auf 2:1, unsere Jungs ließen aber nichts mehr anbrennen und schraubten das Ergebnis auf 5:1. Die beste Vorstellung unserer Eisbären seit etlichen Spielen, macht vor allem Mut für die weiteren Begegnungen. Allerdings wurde NUR ein Spiel gewonnen, bevor wir so richtig Jubeln können, müssen die Jungs vor allem in der Chancenverwertung noch ne Schippe drauf packen.
Alles in allem aber ein rundum guter Start, der Hoffnung auf viel mehr macht! Auf jeden Fall sollte es gelingen, den Hai in den nächsten (maximal) 6 Begegnungen zur „Fischboulette“ zu degradieren.
Bully & Bully Bambini @Home
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Herzlich Willkommen auf der Website der Rekord-Meister-Maskottchen Bully & Bully Bambini
Mein Name ist Bully und in der Saison 2012/2013 stehe ich das 12. Jahr als Maskottchen bei den Eisbären Berlin auf dem Eis. Ihr könnt Euch sicher denken, daß ich in diesen 12 Jahren jede Menge erlebt habe. Und das wird jedes Jahr cooler und cooler, was ja für mich, als Eisbären sehr zum Wohlfühlen beiträgt.
Hier erfahrt Ihr alles Wichtige und vieles Unwichtiges aus dem Leben meines Juniors, dem Bully Bambini und mir. Inzwischen kann ich auch jede Menge interessante Geschichten erzählen, seit ich vor 12 Jahren im GASAG-Shell-Haus in Berlin das Licht der Welt erblickte. GASAG? Ja genau! Dort bin ich geboren worden, eigentlich als GASAG-Maskottchen. Auf einem GASAG Ball kamen Klaus und Robbi auf die Idee, mich einfach zu den Eisbären mitzunehmen. Und bevor ick noch was sagen durfte, schob man mich aufs Eis, im guten alten Welli.
12 Jahre, SECHS Meistertitel und einen “Fellwechsel” weiter, bin ick inzwischen nicht mehr alleine, der Welli wurde verlassen, Action machen wir heute in der o2 World. Weitere Geschichten aus meinem Leben, wie Bully Bambini zur Welt kam und und und könnt Ihr unter demnächst unter “Bully privat” lesen. Wo Ihr uns außerhalb der o2 World das nächste Mal trefft, erfahrt Ihr unter Bully on Tour.
Viel Spaß auf unserer Website, für Anregungen, Ideen und auch Lob erreicht Ihr uns unter: bully@eisbaeren.de, wenn wir zu Euch kommen sollen schaut unter Buchen nach.
Durch einen Webseitencrash mußte mein Webmaster die Seite komplett neu aufbauen, es wird also noch ein paar Tage dauern, bis alle Inhalte wieder “ON” sind. Auf Facebook findet Ihr aber auch alle aktuellen Sachen und vor allem viele Fotos von Euch mit mir.
Euer Bully
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