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Mai 2012
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Artikel-Schlagworte: „EHC Eisbären Berlin“

Zwischenmeldung vom Tagebuch

MEISTAAAAAAAAAAAA und ja ick lebe noch! Muß mich nur auch erstmal ein bißchen vom “Streß” der letzten Woche erholen. Und Ihr wollt doch das Tagebuch in gewohnter Qualität? :-) .

Werde mich also in den nächsten Tagen hinsetzten und den Wahnsinn der letzten Woche verarbeiten und zu Monitor bringen. Dabei war der Bericht über den genialsten Sonntag meines Lebens letzten Dienstag schon fast fertig. Aber dann….. Irgendwie war keine Zeit mehr. Komisch.

Genießt einen schönen ruhigen 1. Mai Abend. Ab morgen übrigens beginnt dann auch für uns Eisbären die neue Saison. Hört sich komisch an, ist aber so. Auswertung, Planung und Vorbereitung beginnen morgen 9 Uhr :-) .

In diesem Sinne PROST, wie lesen und die Tage!!!

19.4. Zwischentag 4

Dit uffstehen war echt nicht leicht nach 3 Stunden Schlaf. Half aber nichts. Lag ne Menge Arbeit an. Spielvorbereitung sowieso und ne Auswärtsfahrt mehr stand ja seid gestern och uffm Plan. Wie erwartet war der Andrang nach den Sonntag-Mannheimtickets 5 mal so hoch wie unser Kontingent. Dit machte die Arbeit nicht leichter. Eigentlich hätten alle Eisbärenfans in nah und vor allem fern es verdient dieses Spiel zu sehen. Nur leider und auch verständlicherweise wollte uns Mannheim diese 3000 Karten nicht geben. Warum nur?? :-)

Jetzt heißt es vor allem für viele Anfrager erst mal warten, bis morgen klar ist, wie viele Karten auf unseren Bussen gebraucht werden. Es ist verflixt, aber für ein Finale natürlich auch normal. Schön zu sehen aber, wie viele Fans die Eisbären, überall verteilt im Lande haben. Mannheim kann nicht mal sein ganzes Kontingent für den Freitag ausschöpfen!

Jut. Jeschafft, das Tagebuch wieder hochaktuell zu machen.

Freuen wir uns auf die nächsten Tage, es wird hochspannend, davon geh ich aus. Und morgen gewinnen wir mit 4:2!

16./17.4. Zwischentage 3

Wow, wat fürn Spiel am Sonntag, großen Respekt an die Mannschaft. Macht ein positives Gefühl für Spiel 2.

Eine leichte Grundentspanntheit herrschte Montag in der Geschäftsstelle. Aber mehr auch nicht. War ja auch nur ein kleiner Meilenstein. Die spannendste Woche der Saison liegt vor uns. Darauf haben alle hingearbeitet. Eigentlich ist alles wie immer, aber eigentlich auch nicht. Man kann (glaub ich) das keinem so richtig beschreiben, der nicht selber Playoffs bis in die Meisterrunde mitgemacht hat, ob als Fan, Spieler oder Bär :-) ist eigentlich egal. Dieses gribbeln, diese latente „Angespanntheit“ und es dreht sich eigentlich alles nur noch um Eishockey. Es ist einfach nur geil!

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Das war also das „Hauptanliegen“ der letzten 2 Tage – Mannheimkarten an  Eisbärenfans  verteilen……. Und da gibt’s ja dann auch ganz komische Typen. 4 Karten bestellen und dann von seinem „gesetzlich geregelten Rückgaberecht“ gebrauch machen. Unglaublich! Zum Glück gibt’s „Blacklist“, da kannste Dir auch sicher sein, daß solche Jungs das Auswärtskontingent nicht mehr belasten werden. Ansonsten ist es schon ziemlich cool und verrückt, daß 600 Eisbärenfans am Mittwoch die „verbotene Stadt“ rocken werden. Mitten in der Woche für viele kein leichtes Unterfangen.

War ja auch zu erwarten, daß (zumindest zu Anfang) mehr Fans am Mittwoch nach Mannheim wollen, als wir Karten haben. Leider waren wohl auch viele „Spontanfans“ dabei. Es wurden also fleißig Busse geplant, Selbstfahrer bestätigt, versucht in Mannheim noch mehr Tickets rauszuschlagen (ging leider nicht) und im allgemeinen fast 15 Stunden am Tag sämtliche elektronischen Medien bearbeitet. Meistens sind dann diese Zwischentage auch nach 24 Stunden zu Ende und manchmal wünscht man sich ein paar Stunden mehr. Egal, nach den Playoffs ist viel Zeit, alles das abzuarbeiten, was gerade liegen bleibt.

Dafür ärgert es dann um so mehr, daß kurzfristig etliche Fans wieder absagten. Schade, weil dafür andere Fans zu Hause bleiben mußten und auch Busplätze frei blieben. Unabhängig davon, daß jeder Platz und jede Karte Geld kosten, die Organisatoren bleiben dann auf den Kosten sitzen. Leiden müssen dann wieder die, die mitfahren sich die Mehrkosten der „Nichtfahrer“ teilen. Gerade bei der Organisation von kurzfristigen Fanfahrten (schon mal versucht innerhalb von 2 Tagen einen Bus zu bestellen???) ist es nicht immer einfach, vernünftige Preise zu bekommen. Ganz davon zu Schweigen, daß natürlich in den Playoffs die Tickets auch mehr kosten. Es gehört also auch innerhalb der Fanszene viel Vertrauen dazu, geht’s doch auch um viel Geld (kann sich ja jeder bei 500 Tickets und mehreren Bussen selber ausrechnen). Um so wichtiger ist natürlich auch, daß man sich auf die reisewilligen Fans verlassen kann! Dazu kommt natürlich auch ein gewisser „Substanzverlust“ bei den Oranisatoren, alle zwei, drei Tage ein Spiel + Organisation + und dann och noch nenganz normalen Job “nebenbei”, ist nicht für jeden Fan leicht wegzustecken. Aber die machen dit echt jut!!! :-) Na auf jeden Fall wurde der Mittwoch gut vorbereitet, daß Wetter sollte och Playoff mäßig werden – die Vorfreude war groß! Schauen wir also morgen, wie die Geier das Oxymoron lösen………

15.4. Auf zur letzten Runde

Es ist die Schlacht der Giganten, das Finale der Rekordmeister, die beiden Topadressen in Sachen Ausbildung – nicht umsonst standen sich im DNL-Finale die Jungadler und unsere Juniors gegenüber.

Beide Teams hatten in der Saison ihre jeweiligen Heimspiele gewonnen. Und wer erinnert sich nicht noch gerne an das Spiel gegen Mannheim auf NHL-Eis Anfang Oktober. Ich persönlich glaube, daß die beiden spielerisch stärksten Mannschaften mit dem tiefsten Kadern in diesem Finale auf einander treffen. Die Chancen stehen 50:50, vielleicht ist in dieser Saison der Heimvorteil der entscheidende Faktor.

Bei Wolfsburg im letzten Jahr war ich Recht zuversichtlich, daß wir nicht 3 Spiele gegen die Autostädter verlieren. In diesem Jahr ist das anders, schätze ich doch Mannheim als wesentlich härteren Brocken ein. Dementsprechend war die Anspannung an diesem Sonntag besonders hoch. Aber wir hatten Playoff Wetter.

Bis auf die Kids Club Suite gab`s auch im Ablauf nicht wesentlich viel Neues, hatten wir ja schon 5x in den letzten 7 Jahren J. Klar war, daß Bernd Römer wieder die Nationalhymne rockt – hat ja bisher IMMER Glück gebracht. Ick hab ihn mit meenem Kleenen natürlich och wieder zu seiner Bühne gebracht.

Und dann gings endlich los. Den Respekt den beide Teams vor einander hatten war deutlich zu spüren. Unsere Bären setzten die Gummihühner aus der Quadratestadt auch ordentlich unter Druck bis diese sich auch mehr ins Spiel fanden. Schön (und ein wenig erwartet) zu sehen, daß beide Mannschaften versuchten, daß Spiel mit Eishockey zu gewinnen, nicht mit Dorfteichrumpelhockey. Ging aber zu Null in die Kabine. Auf den Balkonen gabs dann auch die unterschiedlichsten Meinungen. Von Sweep bis 5 Spiele waren auch alle Tipps vertreten, na okay, davon das eventuell ja och die Adler Meister werden könnten, sprach keiner :-) .

Im 2. Drittel ein ähnliches Bild, beide Teams auf Augenhöhe, Chancen auf beiden Seiten und die Torhüter beide mit ner großen Leistung. Langsam wurde es „ungemütlich“ im Pelz, die Spannung stieg enorm – wer hier das 1. Tor schießt gewinnt Spiel Nr. 1.

Aber auch bis zur 2. Pausensirene gabs keine Tore ……

Und die Spannung stieg ins unermessliche. Das letzte Mal war ich bei einem Eishockeyspiel so angespannt, als wir im letzten Jahr Spiel 4 gegen Düsseldorf hatten und es in die Verlängerung ging. Damals allerdings war es schon das „Ex oder Hopp“ Spiel, hier war es „lediglich“ das Erste im Finale. Auf der anderen Seite haben aber die Eisbären bei ihren bisherigen Meisterschaften auch immer das 1. Spiel gewonnen. Das heißt jetzt noch nichts, aber es hilft ein bißchen :-) .

Im letzten Drittel endlich die Erlösung, Mads brachte über seinen Schlittschuh die Scheibe im Tor unter – Videobeweis! Da unser kleiner Däne nicht gekickt hatte, war das Tor regulär, die Halle tobte und man konnte die Steine richtig plumsen hören. Mannheim wurde jetzt „fickriger“, kassierte Strafen und dann 8 Minuten vor Ende, wieder mal ne Eisbärenüberzahl, schlenzte Ritchie den Puck von der blauen Linie ins Tor – das war die Erlösung. Eine unglaubliche Anspannung fiel ab und die Freude war riesig, nich nur bei mir und meinem Bully-Team, sondern in der ganzen Arena, naja bis auf Block 411 :-) .

 

Ein unglaublich wichtiger Sieg in einem packenden 1. Spiel. Die Bedeutung kann man eigentlich erst erfassen, wenn man beide Teams und die Verletztensituation vergleicht. Mannheim komplett, bei den Eisbären „20 Meisterschaften“ verletzt oder gesperrt. Respekt an das ganze Team! Besonders gefreut habe ich mich über unsere Nr. 10, der sein bestes Spiel im Eisbärentrikot zeigte, zwar hat er nicht gepunktet, dafür ist er gnadenlos dahin gegangen wo es weh tut.

Auf jeden Fall ist es ein gutes Gefühl den ersten Sieg eingefahren zu haben und so ein bißchen leichter in die Quadratestadt zu fahren. Das wird da am Mittwoch ein ganz heißer Tanz und sicher richtungsweisend für den Rest der Serie. So richtig will ich mich da immer noch nicht festlegen. Da spielen die Top-Teams der Liga auf Augenhöhe und nur Kleinigkeiten entscheiden über Sieg oder Niederlage. Das die Adler sich zu Hause nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollen ist klar, die Fans da werden ihren Teil dazu beitragen. Mal schaun wie lautstark unsere 600-Mann Reisegruppe es schafft unsere Bären zum Sieg zu brüllen. Und wenns nach mir geht, brauch ick kein 2. Mal da runter rockern!!!!

Danke Mike K. für die Fotos!

9.4. Upps – Matchball verspielt

Ums vorweg zu nehmen – Enttäuscht waren wir alle am Ende des Tages. Und Hochmut kommt vor dem Fall, denn vielleicht waren sich Fans und Mannschaft „zu“ sicher, den Sack zu zu machen. Eigentlich sprach nichts dagegen, die beiden ersten Spiele mit 4:1 waren auch sehr überzeugend. Aber der Reihe nach.

Das die Anspannung von Spiel zu Spiel in jeder Runde steigt, brauch ich Euch nicht erzählen. Gerade wenn es dann in die „Entscheidungsspiele“ geht. So auch am Ostermontag. Vorbereitet war eigentlich alles, mußte dadurch „erst“ gegen 11 Uhr in der o2 World sein. Ist ja am Ende der Saison auch immer eine eingespielte Routine der Abläufe. In den Playoffs fallen noch einige Saisonaufgaben weg, weil man einfach wesentlich mehr auf das sportliche fokusiert und fokusiert ist. Natürlich gehört so was wie die Fanbegrüßung von mir und meenem Kleenen in der Mainhall auch zu den Playoffs dazu. Och wenn da plötzlich erst mal ca. 800 leidlich besoffene Niederbayern stehn. Die Sträublinger haben noch mal den letzten Saisonsonderzug organisiert und waren seit 5 Uhr auf den Beinen. In die o2 World haben es aber nicht alle geschafft, 8 Jungs durften sich in der Zeit des Spieles Berlin angucken, wenn sie es denn in ihrem Zustand noch geschafft haben. Aber alles in allem bis da hin wie erwartet.

Das änderte sich zu Spielbeginn. Die Straubinger rannten im wahrsten Sinne des Wortes um ihr Leben, na klar bei ner Niederlage ist die Saison für das diesjährige Überraschungsteam der DEL zu Ende. Im 1. Drittel standen beide Torhüter im Mittelpunkt und beide hielten ihren Arbeitsplatz, teilweise mit spektakulären Paraden sauber, so das es mit 0:0 in die 1. Pause ging. Im 2. Drittel erhöhten die Niederbayern noch einmal den Druck, Zepp mußte zwischenzeitlich 5 Paraden am Stück absolvieren – der Einzige in dieser Phase mit „Normalform“. In der 34. Minute war er dann drin der Puck – nur leider im falschen Tor. Allerdings hatte sich das abgezeichnet. Kurz danach, die Eisbären in Unterzahl, schnappte sich Lolle einen Querpass und machte sich alleine auf Brust`s Tor auf den Weg. Tanz(bär)tiger Bruno (wie der es geschafft hat in Bayern zu überleben, bei diesem Namen :-) ) holte unsere 12 von den Beinen – Penalty. Den schob Lolle auch an Brust vorbei und bei den Eisbärenfans war die Welt wieder in Ordnung – die Halle stand Kopf. Doch die Gäste machten in diesem Drittel weiter Druck. Ein Tor viel aber nicht mehr.

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Auch im letzten Drittel ein ähnliches Bild, die Straubinger mit der besten Leistung in dieser Serie, konnten immer wieder gefährlich vor Rob Zepp auftauchen. Ausgerechnet als die Eisbären wieder in Überzahl spielten schnappte sich Schönberger einen sehr riskanten Pass von unserem Kapitän, spielte auf Whitecotton, der keine große Schwierigkeit hatte, daß Spielgerät hinter Zepp zu befördern. 1:2 für die Gäste – der Oberrang tobte. Unsere Bären versuchten alles, fanden aber keinen Weg mehr an einem gutaufgelegten Barry Brust vorbei. Und wie das dann so ist, schaffte Straubing noch das Empty-net-goal und damit die Sensation. Das gallische Dorf schlug das große Berlin zu Hause mit 1:2 und erzwang so Spiel 4 in dieser Serie. Für die Straubinger natürlich neben dem sportlichen Wert ein weiterer Geldsegen.

Na gut, also noch einmal nach Niederbayern fahren. Und das das ein extrem schweres Spiel werden würde, war allen klar. Die Sträublinger hatten noch mal Morgenluft gewittert, das Publikum wird sicher auch nicht so lahm sein wie beim Spiel 2 der Serie, es erwartet uns also vermutlich wirklich so was wie die „Hölle des Südens“. Aber wat mut dat mut und vielleicht war es ja auch für unser Team der „Bugschuß“ zur rechten Zeit. Och wenn die Straubinger stark aufgespielt hatten, unser Team war bisher in der Serie das läuferisch und technisch wesentlich bessere Team. Und wenn sie in Straubing wieder zum Eisbärenhockey zurückfinden, sollte die Finalteilnahme machbar sein.

In Ingolstadt kamen am Abend die Quadratestädter auch unter die Räder, es stand also in beiden Serien 2:1 für die Rekordmeister. Ganz ehrlich, dieses Finale wünsche ick mir och – wat ist fairer als den Titel „Rekordmeister“ direkt auszuspielen. Aber bis dahin ist noch ein langer Weg – 1116 km um genau zu sein :-) .

Zu allem Überfluß war dann im Fanbogen noch dit Bier alle – ja es gibt diese Tage…. :(

8.4. Ostersonntag – Eiersuchen ausgefallen

Na klar, um 3 zu Hause um 5 im Bett (son „Anlegebierchen“ gehört ja traditionell zur Auswärtsfahrt dazu) gabs am nächsten Tag nüscht mit suchen und som Zeugs. Hatte mich da dieses Jahr wieder mal erfolgreich ausgeklinkt. Jut zu wissen, daß auch der montägliche Spieltag so gut wie fertig vorbereitet ist, also war klar – ausschlafen. Irgendwie lief der Tag dann auch son bißchen so wie der Freitag, recht „osterlos“ :-) . Ostern taugt scheinbar eh nur noch dafür, den anderen mitzuteilen, daß wir da Playoffs spielen. Ansonsten komplett überbewertet. Also verbrachte icke den Tag damit, ein bißchen Sozial-media-Aktivitäten zu verbreiten und zu schlafen. Geht dann aber och schnell rum son Zwischentag. Und die Vorfreude auf Montag wurde größer und ehrlich gesagt och ein bißchen innere Unruhe ….. Immerhin der 1. Matchball.

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7.4. Besuch uffm „Dorf“

Bullymobil gesattelt, die Geschäftsstellen Boys und Girls eingesammelt und um 11 Uhr auf der Piste nach Straubing……

A9 war dann och frei und wir kamen zügig voran, haben noch alle 7 Fanbusse überholt, ne kurze Rast eingelegt um dann pünktlich fast als erste im „Dorf“ einzurollen. Da stand dann auch schon ein Mob von 300 Sträublingern vor ihrer Halle – gab aber keene Bananen. Allerdings och keinen Imbiss, Kiosk oder ähnliches – ne sehr trockene Veranstaltung also da draußen.  Eisbären SpielerbusSo richtig Platz haben die ja um die Halle och nicht. Das mußte als 1. der Eisbärenspielerbus erfahren. Als der nämlich ankam und auf den kleinen Parkplatz wollte, den sich SKY schon mit Team Green teilte, war erst mal kein durchkommen. Robbi – der Chef meiner Bullycrew versuchte dann auch Team Green zu überzeugen, die österliche Kaffepause zu beenden und mal nen Weg für die Spieler zu bahnen, mußte den Jungs dann auch erst mal erklären, das der Einsatz eines Megaphons nicht nur Ultra ist, sondern ab und zu ganz sinnvoll. Da aber im Stadion Megaphonverbot ist hatten die also ihrs och nicht mit. Nach ner Gefühlten Ewigkeit ham se dit dann aber och geschafft, unseren Jungs einen Weg frei zu machen. Also die Mannschaft war schon mal da, dann können ja och die Fanbusse langsam einrollen.

Als die dann am nahegelegen Busabstellgleis ankamen, mußte Team Green auch erst mal die ganze Straße sperren, es gab ein bißchen Rauch und Licht, ein paar lustige Gesänge und der Mob strömte in die Halle. Erstaunlicherweise gabs auf dem Vorplatz kaum Ticktdealer – bis auf Robbi :-) . Als die Sträublinger mitbekamen, daß da Karten „verteilt“ werden (die meisten der Selbstanreiser hatten im Vorfeld überwiesen), wurden se neugierig. Aber och das Eisbärenkontingent von 500 Tickets war restlos ausgeschöpft. Doof nur, daß es immer noch einige Eisbärenfans gibt, die dann ihre bestellten Karten nicht abholen. Schade, weil etliche Fans nicht mitkonnten, da die 500 Karten ja eigentlich alle weg waren :-( .

Die Atmosphäre war im großen und ganzen aber recht friedlich, klar jede Seite erhoffte sich ne Menge von diesem Spiel, nachdem beide Punkte (auf dem Eis und auf den Rängen) am Donnerstag in Berlin geblieben sind.

Lustig war dann der „Einlauf“ – dicke bayrische Cheerleader hopsten uff dem Eis zu unmöglicher Bierzeltmusik rum. Janz ehrlich, liebe Straubinger: Cheerleader beim Eishockey ist eh grenzwertig, aber dit braucht kein Mensch. Unser kleiner, aber extrem gut gefühlter und gesangstechnisch sehr gut aufgelegter Eisbärenblock sorgte schon ne Stunde vor Spielbeginn für Playoffawayatmosphäre – Warmsingen war angesagt. Und zu Spielbeginn war man da und zwar auf Augenhöhe mit den Sträublingern. Das 1. Drittel ging sportlich los. Optisch gings da weiter, wo man am Donnerstag aufgehört hat, die Straubinger vielleicht noch nen Tick aggressiver als vor 2 Tagen. Die Eisbären aber wieder mit dem besseren Start. Olver nach 13 und Tine Braun nach 15 (PP) Minuten schossen eine verdiente Führung heraus. Kurz vor Drittelende, die Eisbären spielten in Unterzahl, machte Preussen-Rene seine Strafzeit, die zum 0:2 führte wieder wett und verkürzte auf 1:2 aus Straubinger Sicht. Pause. Meisterliche Gelassenheit im Pausenbereich am „Fluß“ unter den Eisbärenfans. „Machen die so weiter, sollte das heute passen“. Erstaunlich waren die andern 5000 Fans, aus der angeblichen „Hölle des Südens“. Zu Anfang ham se zwar mitgehalten, danach aber weitestgehend dem Eisbärenanhang das „Feld“ überlassen. Da bekommt „Hölle“ gleich ne ganz andere Bedeutung :-) . Auf jeden Fall war unserer Mob über das Spiel deutlich besser und teilweise wesentlich lauter als die Einheimischen. Die Mannschaft aber auch, zumindest besser. Allerdings gaben die Niederbayern nicht auf und hatten durchaus mal die eine oder andere Chance, Rob war sicher. In der 33. Minute dann ein sehenswerter Konter über Backsmann, T.J. auf Jimmy Sharow, der dann keine Probleme beim Vollstrecken hatte in Richtung Eisbärenfankurve lief und erst mal fett gegen das Plexi sprang. YES!!!!! Auf jeden Fall der geilste Torjubel des Tages und auch die Vorentscheidung, der Mob hatte Spaß.

Das letzte Drittel sollte leider mit einer unschönen Randerscheinung enden. Wesentliches passierte nicht, bis André Rankel in der 48. Minute Daniel Sparre wohl so unglücklich erwischte, daß dieser mit Verletzung vom Eis mußte, Rankel mit großer Strafe leider auch. Da schwante den meisten schon nichts Gutes ….. Leider hat keiner die Szene so wirklich richtig gesehen, lag sie doch in einem beschis…. Winkel zu unserem Block. Och Sky und die Hauptsschiris haben es nicht gesehen. Der Linesman machte dann die Jungs mit der Binde in der Unterbrechung darauf aufmerksam. Und die Eisbären 5 Minuten in Unterzahl. Jimmy wurde dann auch noch rausgesetzt und wir spielten 2 Minuten 5 auf 3. Großartige 2 Minuten, mit einem großartigen Rob Zepp und einer sehr gut verteidigenden Mannschaft. Wenn man in 2 Minuten 5 auf 3 nur ein Mal aufs Tor schießt, kann man so ein Spiel nicht gewinnen. Die logische Konsequenz war dann Buschis Tor zum 1:4 in Eisbären-Überzahl zwei Minuten vor Ende – das Aus in Spiel 2 für die Tigers und einen Stand von 2:0 für unsere Eisbären. Matchball Nr.1 am Ostermontag in Berlin. Wenn da nicht die Sache mit Ränks wäre. Für dieses Spiel wär er ja automatisch nach seiner großen Strafe gesperrt, die weitere „Urteilsverkündung“ soll dann am Dienstag sein. Erst mal gabs aber noch ne kleine Party im Block (Jungs, haltet Euch ran, OKV gibt’s uffm Foto nur, wenn ihr och Playoff-Figuren habt!!!) und strahlende Gesichter uff Berliner Seite. Allerdings war der Sträublinger in seiner Stadionkneipe nun nicht wirklich niedergeschlagen, die befinden sich seit erreichen der Playoffs eh schon in einer Art „Dauerrauschzustand“, was ihnen auch gegönnt sei. Rückfahrt war dann eher ereignislos, gab noch zwei Filme im Bullymobil, Maich vom Deich fuhr recht flott zurück und gegen halb 3 warn wir back in town. Auswärtsfahrten sind schön – Auswärtssiege noch mehr.

Am geilsten waren aber doch die gelben Gummistiefel, die Fanbeiratsholli vom örtlichen Fahnbeirat in Straubing überreicht bekam. Und Respekt, daß er die die ganze Zeit in der Halle trug. :-)

5.4. Endlich geht’s weiter …..

Letzte Woche hab ich mich ja gefreut, daß wir nun eine Woche Zeit hatten bis es weiter geht. Zum Schluß wurden die Tage aber doch ganz schön lang, der Entzug hatte eingesetzt.

Och die Medien wußten schon nich mehr so richtig, was sie schreiben sollen, die Klischees vom gallischen Dorf und dem David waren ausgelutscht. Don und das Team ließen sich auch nicht aus der Reserve locken, artig wurde immer wieder betont, daß man die Tigers durchaus Ernst nimmt, aber auch um die eigenen Stärken weiß. Die Sträublinger „spuckten“ da teilweise schon ganz andere Töne, sagen wir mal sehr selbstbewußt.

Die Arena war so gut wie ausverkauft, für die Auswärtsfahrt war alles vorbereitet, Tickets alle an den Fan gebracht, zumindest die 500 die wir zugesagt bekommen haben. Das Osterwochenende konnte also beginnen, erst mal 3 Spiele in 5 Tagen, mal schaun, wies dann weiter geht…..

Zum Abend wurde das Wetter sogar wieder playoffmässig, die Sonne kam raus, da konnte ja dann auch wirklich nichts schief gehen. Nun würde ich zwar dem Wetter einen direkten Einfluß auf Spielverläufe bei Playoffpartien absprechen, aber es ist einfach gut fürs Gemüt, ick mag die Sonne.

An sich wars zu Anfang für meinen Kleenen und mich ein ganz normaler Spieltag. Fotos und Fanbegrüßung in der Mainhall, Einlauf uffm Eis. Danke noch mal an die „netten“ Kameramenschen von Sky, die einfach mal vors Tor in der Fankruve ihr dämliches Kabel so verlegten, das sowohl meen Kleener als och icke mal kurz uffm Eis landeten. Dit nächste Mal stell ick mich mit meinen Schlittschuhen mal richtig druff! Dann is zappenduster beim Bezahlsender.

Und dann gings och gleich richtig los. Die „Römer“ zeigten den „Galliern“ sehr schnell wo der „Schläger hängt“. Weißi mit einem sehenswerten Schuß in den Rücken von Rüpel-Brust – und es stand 1:0. Nicht lange danach schob Ränks aus dem Gewühle den Puck über die Linie und jubelte. Da das Gewühl vor dem Tor aber zu groß war und die Streifenhörnchen sich nicht sicher, fuhren sie zum Videobeweis – und gaben das Tor (berechtigt) nicht, da Ränks den Puck mit dem Schlittschuh (in Vorwärtsbewegung) über die Torlinie gedrückt hatte. Machte aber nichts, weil ein paar Sekunden später knallte Tine Braun dem Brust den Puck in die Maschen und es stand dann doch 2:0. Die Sträublinger nicht ansatzweise mit ner guten Leistung – man muß WOB schlecht gewesen sein, daß die die rausgesweept haben. Der David war also dem Goliath auch optisch in allen Belangen überlegen. Auch nach dem zwischenzeitlichen 2:1 Anschlußtreffer am Beginn des 2. Drittels wurde mir nicht Angst. Ganz im Gegenteil, ich nutzte die Zeit am Anfang des 2. Drittels um unserer Kids Club Suite einen Besuch abzustatten und mit den Kids ne Runde zu spielen. Dit macht wirklich immer richtig Spaß.

Spaß machte auch zu sehen, daß die Sträublinger im Vorfeld, berauscht von ihren eigenen Leistungen im Viertelfinale doch den Mund (zu)voll genommen haben. Die Eisbären sind halt nicht die Grizzlys, wir haben 4 starke Reihen und können es uns sogar Leisten, einen Ex-NHL-Star in der 4. Reihe spielen zu lassen :-) .  Es fielen dann auch noch 2 weitere Tore für uns, Straubing fand kein Mittel mehr am gut aufgelegten Rob Zepp vorbeizukommen. Mit 4:1 kann man die Jungs schon mal nach Hause schicken. Die hoffen nun wiederum auf Spiel 2 am Ostersamstag in Straubing und auch auf ihre Fans als 7. Mann am alten Stadium am Pulverturm, auch gerne von den eigenen Fans als „Hölle des Südens“ bezeichnet. Och jut, komm ick endlich dazu, mal das letzte „Loch“ auf meiner persönlichen DEL-Karte zu „stopfen“, den in Straubing war ick noch nie. Ick denke das wird der Knackpunkt der Serie, auf jeden Fall ein hartes Spiel, den die Tichers werden um ihr Leben rennen. Und da se als Mannschaft ja doch limitiert sind und das schnelle technische Spiel der Bären nicht mitgehen können, werden sie zerstören ….. Hoffentlich nur das Spiel und nicht unsere Spieler. Ick freu ma!

 

3.4. und 4.4. Die „Zwischen“Tage

Langsam wird es Zeit das es weiter geht! Mediale „Duftmarken“ wurden genug gesetzt. Auf der einen Seite das Überraschungsteam aus der bayrischen Kleinstadt (..nur noch 6 Siege) auf der anderen Seite der Rekordmeister aus der Hauptstadt (….jedes Team was im Halbfinale steht, steht dort zurecht, es wird eine harte Serie). Straubing hat den Vizemeister vom letzten Jahr sensationell aus dem Viertelfinale „gesweept“, wie die allerdings mit Druck umgehen können haben wir schon letztes Jahr im Finale erlebt – gar nicht! Nicht desto trotz darf man diesen Gegner, mit seiner doch recht rustikalen Spielweise nicht unterschätzen. Ziehen unsere Jungs allerdings so konzentriert wie im Viertelfinale ihr Spiel durch, sollte man auch diesen Gegner schlagen. Mein Tipp für diese Serie 3:1.

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In den letzten zwei Tagen hieß es auch in der Geschäftsstelle: Ticketvertteilen, nicht nur für unsere beiden Heimspiele, sondern auch für das Spiel am Ostersamstag in Straubing. Bei 500 Gästetickets die wir bekommen hatten und ca. 1000 Fans die gerne das Team in Straubing unterstützen wollten, keine leichte Aufgabe. Ob nun fair oder nicht, liegt sicher auch immer im Blickwinkel des Betrachters. Das aber auch in dieser Saison zuerst die Fans „beglückt“ wurden, die regelmäßig auswärts fahren, denken wir schon, daß das recht fair gelöst worden ist. 500 Tickets sind leider keine 1000.

Die Nachricht, daß es an beiden Heimspieltagen auch wieder die Eisbären Kids Club Suite gibt, fand ick heute am Besten. Da können die kleensten Fans gemütlich unter sich Eishockey kieken. Und wenns „langweilig“ wird für die Kleenen, könn se auch spielen. Und natürlich geh ick och vorbei mit meinem Kleenen. Wenn Ihr weitere Infos über die Kids Club Suite haben wollt schaut einfach mal unter www.eisbaeren-kids-club.de vorbei, da erfahrt ihr wie man sich für die Kids-Suite anmelden kann und wie man Mitglied im Eisbären Kids Club wird. Is ja och für die Eltern ganz jut, Kinder abgeben, selber „in Ruhe“ Eishockey kieken, Kinder abholen. Und für 10€ inkl. Eintritt, Getränke und Snack, pädagogischer Betreuung und jeder Menge Spiel- und Bastelzeug find ick dit och Recht preiswert für unsere kleensten Fans.

So nun genug, ab morgen geht’s endlich weiter und ick hoffe ja noch ne ganze Weile. Und da dit ja schon mal jut geklappt hat, auch hier noch meinen Tipp fürs 1. Spiel: 5:3.

31.3. Kick on Ice

Zwei Jungs von meener Crew warn heute zum letzten Turnier von Kick on Ice geladen. Diese Mini-Turniere finden immer Samstag Abends statt und sind vor allem für junge Menschen ohne große Eishockeyerfahrung. Auch ne Menge Mädels spielen da mit. Wer keine eigene Ausrüstung hat, kann sich diese leihen. Schaut einfach mal bei Kick on Ice vorbei, vielleicht ja auch für Euch ne Möglichkeit eurem Lieblingssport nachzugehen. Jute Gelegenheit für mich mal wieder inna alten Paul-Heyse-Straße in der dortigen Eishalle vorbeizuschauen. Während der Eene aus meiner Crew noch janz schön übers Eis stolpert,  kann der andere eigentlich janz jut spielen. War uff jeden Fall wieder sehr lustig och ne Menge Eisbärenhotten uffm Eis rumwurschteln zu sehn.


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