28.3. Tschüß Köln und danke für den Fisch ……

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Aktualisiert am: 30. März 2012

Für die 2. Playoff Auswätsfahrt hatte ick mich gemeinsam mit ein paar Kollegen der Geschäftsstelle und Partnern der Eisbären für die ICE-Variante inkl. Übernachtung entschieden. Hatte den Vorteil das wa och ja nich so früh los sind. Hatte den Nachteil, daß in Rummelsburch mal wieder die Spannung abfiel. Und wenn stromtechnisch nichts los ist, fährt och keen ICE, selbst die S-Bahn setzte kurz aus. Unser „Reiseleiter“ war da schlauer, der hatte kurzfristig noch nen Geschäftstermin in Köln rinbekommen und flog dann schon mal am Vormittag vor. Für uns hatte er nen Zug geplant der Fahrplanmäßig gegen 18 Uhr an der Bahnhofskirche ankommen sollte. Hat aber nich mit Rummelsburch gesprochen. War mal wieder glücklich, der deutschen Sprache mächtig zu sein, sonst würde ick sicher immer noch am Hauptbahnhof stehen. Jede Anzeigetafel zeigte wat anderes. Zum Glück funktionierte die Gerüchteküche und Mundpropaganda der Reisenden ganz gut. Als der Rest der Reisegruppe dann mit der S-Bahn vom Ostbahnhof eintraf hatte ick schon mal den richtigen Bahnsteig gefunden. Selbst da waren sie zu dämlich den Zug richtig zu beschildern und verwechselten mal vorne mit hinten. Großartig wie man bei der Bahn sieht, das einfachste Probleme schon nicht mehr in den Griff zu bekommen sind. Ganz peinlich die Informationspolitik am Bahnhof. Ne knappe Stunde später kam dann zum Glück och nen Zug, sind zwar dann noch mal von einem Ende zum anderen gerannt, waren aber doch noch rechtzeitig im Mitropawagen, oh entschuldig DB – Boardrestaurant. Traditionell sitz man dann da auch die ganze Fahrt, bis auf kurze Rauchpausen in Wolfsburg (man Staune!!!! Er hielt tatsächlich da) und Hamm. Unsere „Herrenhandtasche“ war natürlich auch am Start. Da wa nur für deren Inhalt in Köln keine Zeit mehr hatten, beschlossen wa unsere Gläser auf „Gläslein deck Dich“ umzurüsten. Schmeckte auch viel besser als das aus der Boardküche :).

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Am Bahnhof gleich ins Taxi, ick saß im 2.Wagen.  Jut der Spruch vom Kollegen, der Einstieg und meinte: immer dem Taxi mit dem „K-Kennzeichen“ hinterher. Ja ne is klar ……

Angekommen, Tickets in die Hand gedrückt bekommen und rein. Hams dann auch gerade so bis Drittelanfang geschafft, zum Glück.

Der Glaube an einen Erfolg der Kölner zu Hause, hatten wohl noch nicht mal die Kölner Spieler, oder die wollten sich einfach den freitägigen Berlinausflug klemmen. Mensch Jungs, dit wär eurer Saisonabschluß geworden – danach noch 2 Tage in ner richtigen Stadt feiern!!! :) Auf dem Eis schien man sich auf wieder mehr auf das Sportliche zu konzentrieren, es gab im 1. Drittel wenig Strafminuten, so richtig Playoffhockey wars aber auch nicht. Trotzdem spielerisch nicht schlecht, mit Vorteilen auf unserer Seite.

Im 2. Drittel lebte die kleine „Tradition“, Köln immer in diesem Drittel abzuschießen weiter. Nach einer für uns sehr glücklichen Strafe schaffte Buschi das 1:0 in Überzahl, ach die Kölner lieben ihn wirklich ……:) Hördlers 2:0 im dritten Nachschuß kurz danach, war dann sowas wie der Genickbruch. Köln versuchte zwar noch ein bißchen Druck zu machen, aber auch nicht wirklich. Die Eisbären spielten recht konzentriert die Zeit runter und Felle schoß kurz vor Ende das 3:0 ins leere Tor! Halbfiiiiiiiiinnnnnaaaaaaaallllllllee!!!

Das Kölner Publikum war ähnlich wie die Mannschaft, aufbäumen gegen die Berliner Dominanz von den Rängen gabs auch hier nicht. Die Verabschiedung ihrer Mannschaft war fair, okay aber nicht der Kracher. Teilweise verständlich, teilweise auch nicht. Es wird in Köln ein schwieriger Weg,  ein Konzept ähnlich wie unserem zu gehen, eine junge hungrige und talentierte Mannschaft aufzubauen.

Sportlich betrachtet habe ich mich schon sehr geärgert nach Köln gefahren sein, lief doch zeitgleich eins der geilsten Spiel im Welli, seit dem Umzug in die o2 World. Die Eisbären Juniors und ihre DNL Truppe um Z. und Py. luden zum 1. DNL-Finalspiel gegen keinen geringeren als den DNL Rekordmeister aus Mannheim und 1826 Fans (Rekordkulisse seit 2008) folgten der „Einladung“. Unsere Juniors wiederum erreichten das Final das Erste mal seit 2005. Und es muß wohl ein megaspannendes und geiles Spiel von beiden Mannschaften gewesen sein, mit zu Anfang besseren Mannheimern aber ruhigen, recht abgeklärten und auf ihre (Konter)Chancen lauernden Juniors. Als vor Ende des 1. Drittel und kurz darauf im Beginn des 2. die 2:0 Führung für unsere Jungs fiel, wurde das Federvieh ruppiger. Bis Ende des 3 Drittels schafften die Geiger dann auch den Ausgleich, es folgte die Verlängerung. Ach hätte ick dit gerne gesehn, wie der Welli beim 3:2 Treffer „explodiert“ ist. Und den Treffer selber würde ick ja zu gerne noch mal per Video sehen. Muß wohl ein Zaubertor gewesen sein. Hoffe den demnächst im Netz zu finden!!!

Sind direkt nach dem Spiel noch mal in den Lanxess-Untergrund, funktioniert och ohne Bändchen. Dit Essen war echt komisch, die Getränke kölnisch, nach dem Small Talk mit unser Nr. 10 und einem Blick nach oben (man is die Freundin von dem Ex-Bundes-Juwi groß) gings dann noch ins …….. klar Henkelmännchen. Da wir ja an beiden Spieltagen recht kurzfristig vor der Arena auftauchten war das also mein erster Besuch nach der Meisterfeier 2008. Trafen da dann auch noch auf die Kölner Fanprojektler und andere „Faschingsprinzen“ unter anderem ne Gruppe „Halbultras“ die aber durch aus mit Humor glänzten. „Wir sind die Hauptstadt der Schwulen“ war dann die lustige Antwort auf den Bauer und die Hauptstadt…… Danach dann noch ein bißchen in die Altstadt in ne nette Kneipe. Hatte dann genug von diesen Reagenzgläsern und entschied mich für nen Diskotee mit Hörnerbrause. Danach wars auch nich mehr weit zur Casa von Frau Doktor. Diese weilte in Berlin und überließ uns für dies Nacht ihre „Puppenstube“. Eigentlich ja ne kleine Burg, sogar mit hauseigenem Drachen. Allerdings war der wohl in dieser Nacht sehr faul und ließ sich nicht wecken, och früh morgens nicht.

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