10.4. A, B, C….

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Aktualisiert am: 14. April 2012

Ihr könnt Euch sicher vorstellen, daß Playoffs auch die Clubs (außerhalb des Sportlichen) immer wieder vor große Aufgaben stellt. Die Ticketanfragen werden mehr und es muß an viele andere Kleinigkeiten gedacht werden. Unsere sportliche Leitung darfst Du natürlich mit solchen Dingen nicht belasten. Na klar, die können ja auch nur von Spiel zu Spiel planen, vor allem wenn die Runde dann in ihre Entscheidung geht. Vom Management erwartet man aber auch, daß jedwede „Abschlußveranstaltung“ geplant wird, man muß auch auf den Worst Case vorbereitet sein. Is ja och nicht verkehrt wenn man den A, B oder C-Plan in der Tasche hat, natürlich mit der Hoffnung verbunden, daß alle im Papierkorb landen. Dementsprechend gings am Dienstag auf der Geschäftsstelle zu. Die „Unlust“ an die Planung eines 5. Spiels im Halbfinale zu gehen, war allerdings allen Mitarbeitern anzumerken. Also ließ man es :-).

Mein Crewchef Robbi hatte wohl richtig viel Spaß an diesem Tag. In seiner Funktion als Fankoordinator organisiert er mit dem sattsam bekannten Herrn P. ja die Playoff-Auswärtsspiele. Nun war klar, daß zu Spiel 4 mitten in der Woche nicht so viele Eisbärenfans mitkönnen, wie noch am Samstag. Da wir auch für dieses Spiel ein Kontingent von 500 Tickets bekommen hatten, gabs also ausnahmsweise mal genug Karten für die Eisbärenfans. Mittags machte Robbi wohl den „Fehler“ und ließ über Facebook und Co. den Eisbärenfans verkünden, das es noch „ein paar Tickets“ für Mittwoch gibt.

In Straubing hatte man sich diesmal entschieden (die lernen das Playoff-Ticketing noch) die Tickets auch online anzubieten, mit dem Ergebnis das wohl das Internet in Straubing geraucht hat. Fast wäre es abgebrannt und dann wär Straubing an der Löschung des Internets schuld! Auf jeden Fall fanden findige Sträublinger den Facebookeintrag und versuchten nun ihrerseits an die restlichen Eisbärentickets zu kommen indem sie Robbi mit Mails und Anrufen bombardierten. Und wat die sich für lustige Geschichten einfallen ließen. Doof nur, daß sie ihren Dialekt einfach nicht verstecken können. Der Sträublinger an sich ist auch ein sehr redseliger Typ Mensch. Und wat sich Robbi da alles an „Lebensgeschichten“ anhören mußte. Allerdings meist sehr symphytisch und vor allem lustig. Also haben wir mit unseren Resttickets noch jede Menge Tigersfans glücklich gemacht, die auch alle versprachen, für unseren Nachwuchs zu spenden. Cool war auf jeden Fall, daß trotz Mittwochs immerhin 300 Eisbärenfans die Reise nach Straubing antreten wollen. Und die Spannung steigt noch einmal……….

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